Letztens – es war kurz nach Arbeitsschluss – gekonnt, weil gewohnt, bewegte ich mich mit meinem iPhone durch das mobile Netz. Mein Ziel: Die Internetseite einer großen deutschen Kinokette. Auf meiner Agenda: Das kurzfristige Ordern von Karten für eine abendliche Vorstellung. Zu meiner großen Verwunderung war der komplette Auftritt nicht für das Interagieren mit mobilen Devices konzipiert.            Wie kann das sein?

War dieser Kinokette etwa nicht bewusst, dass immer mehr Cineasten mit einem mobilen Gerät im Netz surfen und dementsprechend alle Services erwarten? War der Kinokette etwa nicht bewusst, welche Möglichkeiten einer überragenden User Experience ein auf mobile Nutzergewohnheiten optimierter Auftritt hat?
… Man weiß es nicht.

Möglicherweise schreckte die Kinokette die Vielzahl der mobilen Geräte ab oder die unterschiedlichen Browser und Auflösungen, die es zu berücksichtigen gilt. Vielleicht sorgten die flexiblen Benutzungsewohnheiten, die man beachten müsste, für Kopfzerbrechen: Hält der User das Tablet hoch oder quer?
… Man weiß es nicht.

Die Kinokette kann jedoch aufatmen. Denn es gibt eine umfassend Lösung für all die zu berücksichtigenden Kriterien wie Bildschirmgröße, Eingabeart und Orientierung des Geräts. Anstatt die Website starr für beispielsweise das iPhone, das Galaxy Tab oder den Blackberry zu optimieren, müsste diese Website einfach intuitiv auf das darstellende Medium reagieren. Kurzum: Sie müsste responsive sein.

Oder um es mit Worten der Filmgeschichte zu sagen: Gutes zukunftsfähiges Webdesign sollte sich Rhett Butlers “Vom Winde verweht” Worte zum Herzen nehmen: “Ehrlich gesagt, meine Liebe, es ist mir egal.” – Responsive Web Design oder: One Web for all Media.

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bild von @koruimages, flickr

Es ist 2011. Auf Facebook ist es lauter geworden, denn viele Brand Pages buhlen mit einer Flut an Posts und Apps um die Aufmerksamkeit der Facebook Nutzer. Die ersten Heavy-Power-Super-User haben ihre Facebook Zelte schon abgebrochen und residieren nun auf  Unthink Google+. Anscheinend. Gut, der Facebook Massenexodus wird wohl nie passieren, nichtsdestotrotz wäre es an der Zeit, die Brand Pages auf Facebook einmal zu überdenken.

Facebook launchte die Pages vor fast genau 4 Jahren und irgendwie bekommt man auch das Gefühl, dass viele Brand Pages einem hyperaktiven vierjährigen Kind entsprechen: “Schau her, guck was ich mach!” Es ist Zeit, dass die Pages erwachsen werden.

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Viel zu viele Unternehmen und Agenturen spielen mit der Aufmerksamkeit Ihrer Konsumenten und ihrem eigenen Geld.

Wieviel digitales Brand Involvement können wir noch ertragen?

Bild von Frederic Poirot auf FlickR

Vor zehn Jahren war es noch wesentlich einfacher, jemanden mit digitalen Markenbotschaften zu fesseln. Da verbrachte man schon mal längere Zeit damit, sich durch die CD-Rom eines Unternehmens zu klicken, das mit aufwändigen Multimedia-Präsentationen für sich und seine Produkte warb. Sportartikelhersteller präsentierten Videos von talentierten Athleten, mit einem Blick hinter die Kulissen beim Dreh, Schreibtischhintergründe zum Download, Interviews mit dem Produzenten und so weiter. Genug Material, um die Nutzer längere Zeit an sich und den PC zu fesseln.

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Dialog verbindet.

Die mailingtage – Europas größte Fachmesse für Kundendialog – findet am 08. und 09.06.2011 wieder in Nürnberg statt. Der Name mailintage suggeriert auf den ersten Blick, dass es hier wohl nur um das gute alte Direktmarketing geht. Man denkt, diese Tage drehen sich einzig und allein um Adressselektionen, Anstoßketten und Responsequoten. Dem ist nicht so. Weit gefehlt. Die mailingtage ist eine moderne Messe, die das Thema zeitgerechter Kundendialog ganzheitlich beleuchtet – analog wie digital.

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Emma, Terrier und Leitung unseres kleinen Hundeteams bei arsmedium fand bei all ihren Pflichten ein bisschen Zeit und sprach über ihre Ambitionen, überlieferte Motivations-Techniken und den überschätzten Katzen-Hype im Internet.

Hallo Emma! War es für dich schwierig, in dieser doch recht humanoid dominierten Branche eine Stelle zu finden?
Nein, zum Glück nicht. Dadurch, dass früher schon mit Spike und Ewing zwei sehr fähige Caniden bei arsmedium gearbeitet haben, musste ich beim Vorstellungsgespräch keine mittelalterlichen Vorurteile mehr aus dem Weg räumen, sondern konnte allein durch Engagement und Leistung überzeugen.

Was machst du eigentlich genau bei arsmedium?
Oh, ich mach eine ganze Menge, viele unterschätzen ja so ein Aufgabenfeld. Beim Morgenmeeting zum Beispiel bin ich für die Motivation zuständig. Ich tapse mit geschultem Blick durch die Reihen, prüfe wer im Team noch einen müden Eindruck macht und stupse sie oder ihn dann an und bring die Menschen damit zum Lachen. Diese Technik ist viele Generationen alt und wird traditionell in meiner spanischen Familie weiter gegeben. Ganz allgemein gesagt, bin ich mit dem Team für den Stressabbau der gesamten arsmedium-Mannschaft zuständig. Das dies funktioniert, ist mittlerweile auch durch Studien bewiesen. → weiterlesen

Heute ist Foursquare Tag. Der 16.4 oder wie die Amerikaner schreiben würden: 4/16. 4 im Quadrat also. Dieser semi-offizielle Foursquare Tag ist erstmal ein Tag wie jeder andere – für die meisten Menschen zumindest. Für meine nicht-foursquarende Tante zum Beispiel. Jedoch nehme ich diesen Tag nun just als Anlass, vier Sätze über Foursquare zu schreiben.

Foursquare Tag '11

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