Aus aktuellem Anlass ein paar Sätze zu Path, dem mobilen, privaten Netzwerk, dem smart journal that helps you share life with the ones you love. Nicht zu verwechseln mit dem jüngst gelaunchten EverymeNo one wants to share everything with everyone – oder dem noch exklusiveren bipolaren Netzwerk PairStay connected with that special person in your life. Man sieht, Google+ – New ways of sharing the right things with the right people – ist nicht allein daran interessiert, ein Stück des Freunde-Netzwerk-Kuchens abzubekommen.

Quelle: @deviantmonk.

 

Jedenfalls wurde am Mittwoch verkündet, dass Path – das Darling aller Design-Enthusiasten, Netz-Avantgardisten und Facebook-Verweigerer – nun frisches Investoren-Geld eingesammelt hat. Path und seine über 2 Millionen Mitglieder sind nun mit stolzen 250 Millionen Dollar bewertet.  Naja, werden manche unbeeindruckt sagen, heutzutage geht auch mehr.

Andere wiederum sagen: Das ist verdient, das ist eine klasse App. Ich wiederum sage: Aller Begeisterung über das Interface Design oder über das stolze Userwachstum zum Trotz – mittelfristig hat Path keine Chance zu bestehen und ich würde daher auch nicht in Path investieren. Denn – nun kommt ein vollkommen erzwungener Sprachwitz: Für mich path’ts einfach nicht.

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Ach,  QR Codes haben es zur Zeit nicht leicht. Da gibt es momentan einen sehr beliebten Tumblr Blog, in dem unglaublich miese Beispiele für den Gebrauch von QR Codes kuratiert und geteilt werden. Und als sei dies noch nicht genug des virtuellen Todesstoßes, da wird auch noch zur gleichen Zeit ein Link zu einer Tumblr Seite “Pictures of People Scanning QR Codes” um die Welt geschickt. Jene Seite hat noch keinen Post. Sie wird auch nie einen haben.
Eine sehr charmante Tumblr Idee und eine subtile QR Code Kritik, die oft geteilt wurde. Wie man hieran sieht: Pix of People Tweeting About Pix of People Scanning QR Codes

QR Codes erleben zur Zeit jedenfalls schlechte Presse.
Es scheint so, dass jedes Mal, wenn in einer Agentur das Wort “QR Code” in den Mund genommen wird, die Anwesenden in schallendendes Gelächter ausbrechen, um gleich im Anschluss wissend mit dem Kopf zu schütteln. (Im übrigen stelle ich mir genau die gleiche Reaktion vor, wenn im Silicon Valley jemand die App “Color” erwähnt.)

Ich möchte jedenfalls einmal eine Auszeit von diesem kollektivem Gelächter nehmen und hier mal eine klitzkleine Lanze für den QR Code (und auch QR Code- ähnliches) brechen.

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Letztens – es war kurz nach Arbeitsschluss – gekonnt, weil gewohnt, bewegte ich mich mit meinem iPhone durch das mobile Netz. Mein Ziel: Die Internetseite einer großen deutschen Kinokette. Auf meiner Agenda: Das kurzfristige Ordern von Karten für eine abendliche Vorstellung. Zu meiner großen Verwunderung war der komplette Auftritt nicht für das Interagieren mit mobilen Devices konzipiert.            Wie kann das sein?

War dieser Kinokette etwa nicht bewusst, dass immer mehr Cineasten mit einem mobilen Gerät im Netz surfen und dementsprechend alle Services erwarten? War der Kinokette etwa nicht bewusst, welche Möglichkeiten einer überragenden User Experience ein auf mobile Nutzergewohnheiten optimierter Auftritt hat?
… Man weiß es nicht.

Möglicherweise schreckte die Kinokette die Vielzahl der mobilen Geräte ab oder die unterschiedlichen Browser und Auflösungen, die es zu berücksichtigen gilt. Vielleicht sorgten die flexiblen Benutzungsewohnheiten, die man beachten müsste, für Kopfzerbrechen: Hält der User das Tablet hoch oder quer?
… Man weiß es nicht.

Die Kinokette kann jedoch aufatmen. Denn es gibt eine umfassend Lösung für all die zu berücksichtigenden Kriterien wie Bildschirmgröße, Eingabeart und Orientierung des Geräts. Anstatt die Website starr für beispielsweise das iPhone, das Galaxy Tab oder den Blackberry zu optimieren, müsste diese Website einfach intuitiv auf das darstellende Medium reagieren. Kurzum: Sie müsste responsive sein.

Oder um es mit Worten der Filmgeschichte zu sagen: Gutes zukunftsfähiges Webdesign sollte sich Rhett Butlers “Vom Winde verweht” Worte zum Herzen nehmen: “Ehrlich gesagt, meine Liebe, es ist mir egal.” – Responsive Web Design oder: One Web for all Media.

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bild von @koruimages, flickr

Es ist 2011. Auf Facebook ist es lauter geworden, denn viele Brand Pages buhlen mit einer Flut an Posts und Apps um die Aufmerksamkeit der Facebook Nutzer. Die ersten Heavy-Power-Super-User haben ihre Facebook Zelte schon abgebrochen und residieren nun auf  Unthink Google+. Anscheinend. Gut, der Facebook Massenexodus wird wohl nie passieren, nichtsdestotrotz wäre es an der Zeit, die Brand Pages auf Facebook einmal zu überdenken.

Facebook launchte die Pages vor fast genau 4 Jahren und irgendwie bekommt man auch das Gefühl, dass viele Brand Pages einem hyperaktiven vierjährigen Kind entsprechen: “Schau her, guck was ich mach!” Es ist Zeit, dass die Pages erwachsen werden.

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Viel zu viele Unternehmen und Agenturen spielen mit der Aufmerksamkeit Ihrer Konsumenten und ihrem eigenen Geld.

Wieviel digitales Brand Involvement können wir noch ertragen?

Bild von Frederic Poirot auf FlickR

Vor zehn Jahren war es noch wesentlich einfacher, jemanden mit digitalen Markenbotschaften zu fesseln. Da verbrachte man schon mal längere Zeit damit, sich durch die CD-Rom eines Unternehmens zu klicken, das mit aufwändigen Multimedia-Präsentationen für sich und seine Produkte warb. Sportartikelhersteller präsentierten Videos von talentierten Athleten, mit einem Blick hinter die Kulissen beim Dreh, Schreibtischhintergründe zum Download, Interviews mit dem Produzenten und so weiter. Genug Material, um die Nutzer längere Zeit an sich und den PC zu fesseln.

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Dialog verbindet.

Die mailingtage – Europas größte Fachmesse für Kundendialog – findet am 08. und 09.06.2011 wieder in Nürnberg statt. Der Name mailintage suggeriert auf den ersten Blick, dass es hier wohl nur um das gute alte Direktmarketing geht. Man denkt, diese Tage drehen sich einzig und allein um Adressselektionen, Anstoßketten und Responsequoten. Dem ist nicht so. Weit gefehlt. Die mailingtage ist eine moderne Messe, die das Thema zeitgerechter Kundendialog ganzheitlich beleuchtet – analog wie digital.

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