Emma, Terrier und Leitung unseres kleinen Hundeteams bei arsmedium fand bei all ihren Pflichten ein bisschen Zeit und sprach über ihre Ambitionen, überlieferte Motivations-Techniken und den überschätzten Katzen-Hype im Internet.

Hallo Emma! War es für dich schwierig, in dieser doch recht humanoid dominierten Branche eine Stelle zu finden?
Nein, zum Glück nicht. Dadurch, dass früher schon mit Spike und Ewing zwei sehr fähige Caniden bei arsmedium gearbeitet haben, musste ich beim Vorstellungsgespräch keine mittelalterlichen Vorurteile mehr aus dem Weg räumen, sondern konnte allein durch Engagement und Leistung überzeugen.

Was machst du eigentlich genau bei arsmedium?
Oh, ich mach eine ganze Menge, viele unterschätzen ja so ein Aufgabenfeld. Beim Morgenmeeting zum Beispiel bin ich für die Motivation zuständig. Ich tapse mit geschultem Blick durch die Reihen, prüfe wer im Team noch einen müden Eindruck macht und stupse sie oder ihn dann an und bring die Menschen damit zum Lachen. Diese Technik ist viele Generationen alt und wird traditionell in meiner spanischen Familie weiter gegeben. Ganz allgemein gesagt, bin ich mit dem Team für den Stressabbau der gesamten arsmedium-Mannschaft zuständig. Das dies funktioniert, ist mittlerweile auch durch Studien bewiesen. → weiterlesen

Heute ist Foursquare Tag. Der 16.4 oder wie die Amerikaner schreiben würden: 4/16. 4 im Quadrat also. Dieser semi-offizielle Foursquare Tag ist erstmal ein Tag wie jeder andere – für die meisten Menschen zumindest. Für meine nicht-foursquarende Tante zum Beispiel. Jedoch nehme ich diesen Tag nun just als Anlass, vier Sätze über Foursquare zu schreiben.

Foursquare Tag '11

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Okay, so sieht’s aus: Du hast diese echt penetrant erfolgreichen Kollegen. Oder Kolleginnen. Jedenfalls, sie gehen dir mächtig auf den Sack. Sie stehen deiner Karriere im Weg und an deinen Partner haben sie sich auch schon rangemacht. Es reicht jetzt langsam. Mit dieser Anleitung wirst du sie endgültig los – ohne Mobbing-Attacken oder Stress mit dem Arbeitsgericht.

Phase 1: Intensive Beobachtung

Um Erfolg mit diesem How-to zu haben, musst du die Kollegen gut beobachten. Starr bitte jetzt niemanden auffällig an – geh einfach nur die Checkliste durch. Mindestens die Hälfte der Punkte sollten erfüllt sein, sonst wird es schwierig die Person aus deinem Büro zu kriegen.

Er oder sie …

  • organisiert sich quasi alleine und ist nicht aus der Ruhe zu bringen.
  • hat andauernd gute Ideen und realistische Lösungansätze.
  • weiß immer über den neusten Kram im Internet Bescheid (schläft er/sie überhaupt?).…
  • arbeitet mit dem höchsten professionellen Anspruch, den du je gesehen hast.
  • kann unnütze Meetings und Geschwafel nicht ausstehen (Spaßbremse).
  • weiß was man mit Apps, HTML, AS, XML, FBML, YPS, HUCH, etc. machen kann – zugegeben, manches davon gibt’s gar nicht, er/sie weiß halt Bescheid.
  • kann ein gutes Interface von einem Weltklasse-Interface unterscheiden.
  • wird durch seine Energie und seinen Anspruch bei Bonuszahlungen meistens bevorzugt.
  • hat keine Lust mehr auf euren Laden, weil nichts vorwärts geht.
  • bildet sich selbstständig weiter.
  • lässt sein Team nicht im Stich, wenn es drauf ankommt.
  • sieht besser aus als du (mal im Ernst, wer nicht?).

Phase 2: Neue Bestimmung für den Kollegen finden

Du hast ihn ja nun zur Genüge unter die Lupe genommen. Jetzt gilt es, einzuschätzen, für welche neue Aufgabe er am besten geeignet wäre. Und bedenke “Mir egal, Hauptsache weg” ist keine Antwort, mit der du hier weiter kommst.

  • Art Director Digital (m/w)
  • Designer (m/w)
  • Trainee Designer (m/w)
  • Konzeptioner (m/w)
  • Entwickler iOS (m/w)
  • Entwickler Frontend (m/w)

Phase 3: Den Kollegen von seinem Schicksal überzeugen

Wenn du bis hierhin gelesen hast, weil der Kollege auf alle Kriterien passt: Herzlichen Glückwunsch! Wir nehmen ihn dir nämlich gern ab. Alles, was du jetzt noch tun musst, ist ihn davon zu überzeugen, dass er es bei arsmedium besser haben kann.

Er oder sie …

  • arbeitet für bekannte Marken wie Telefónica Germany, Apollo-Optik und SEVERIN.
  • kann sich bei der Akquise austoben.
  • wird regelmäßig auf relevante Konferenzen oder Workshops geschickt.
  • muss sich nicht mit Politik und komplizierten Hierarchien aufhalten – wir sind zum Arbeiten hier.
  • bekommt ein leistungsorientiertes Gehalt.
  • hat den Freiraum eigene Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.

Klingt interessant? Dann überzeug ihn, uns zu schreiben.

E-Mail:
florian.holstein@arsmedium.com

Wir brauchen einen Lebenslauf und ein Portfolio. Einsendungen ohne Arbeitsproben (Link, Dropbox, Anhang, etc.) werden ignoriert. Wir nehmen dir den Kollegen ab, damit er einen kreativen Job macht – also sollte auch die Einsendung kreativ sein.

Alles klar? Dann los!

Ein neuer Tag mit Storify und er beginnt gleich mit einer “Sorry Guys” Seite.  Ich habe dann gleich den Rat befolgt, mir einen Kaffee geholt, Pause gemacht und es später wieder versucht.

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Ich habe gleich mal die Gelegenheit am Schopfe gepackt und für die eigene Aufarbeitung des 3. Deutschen Online Marketing Kongresses – auch HORIZONT Digitals Days 2011 genannt – das Tool Storify genutzt. Mit Storify lassen sich Tweets, Videos, Photos, und sonstige Quellen zu einer Geschichte zusammenführen. Digital Storytelling sozusagen.

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Goodbye, Streifenkarte!

Liebe Streifenkarte,

jahrelang warst Du preislich alternativlos, wenn man ab und zu mit den Öffentlichen fahren musste. Man musste Dich lösen und so oftmals an Automaten mit minderer Benutzerfreundlichkeit anstehen, um dann eine gefühlte Ewigkeit nach Kleingeld zu kramen. Für den Fall, dass man nur einen größeren Schein hatte, galt es dann damit klar zu kommen, mit einer Hosentasche voll Kleingeld seinen Sitzplatz in der Tram zu suchen.
Auch musste man Dich stempeln und dabei war oftmals auch nicht klar, wo man bei den 10 Streifen anfangen sollte. Im Eifer des U-Bahn-Erwischens hat man schon mal falsch abgestempelt. Unverzeihlich.
Wie oft haben wir Dich unter Zeitdruck gesucht, um dann festzustellen, dass Du dich in der anderen Jacke befindest. Dieser Mangel wurde dann von uns durch ein Einzelticket beseitigt, Deinem preislich teurerem Pendant für ÖPNV-Quickies. Und in unseren Jacken daheim fristetes Du das traurige Dasein gebundenen Kapitals.

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